
BDSM
Steht für Bondage (Fesseln) und Disziplin, Dominanz und Submission
(Unterwerfung) und Sadomasochismus. Im deutschsprachigen Raum wird meist von
SM geredet, gemeint ist aber im Allgemeinen die gesamte Pallette erotischer
Spiele, die mit Macht und Ohnmacht, Hingabe und Rollenspiel, aktiv und passiv
zu tun haben.
SSC
Safe, Sane and Consensual - die Grundregeln des BDSM. Auf deutsch übersetzt:
Sicher, gesund und einvernehmlich - mit gesundem Menschenverstand
Codewort
Auch Safewort genannt. Ein Wort, welches zwischen den Spielpartnern vor Beginn
einer Session ausgemacht wird. Das Verwenden dieses bedeutet für den Partner
den sofortigen Stop des Spiel´s.
Covern
Wichtig bei Treffen mit noch unbekannten Personen. Man vereinbart mit einer
Person des Vertrauens bestimmte Zeitpunkte, an welchem man sich telefonisch
meldet bzw. Gibt diesem Menschen Eckdaten wie z.B. Den Namen der unbekannten
Person bzw. Wo man sich mit ihr trifft. Falls etwas passieren sollte, kann
der/die Freund/in reagieren und und im Vorfeld abgemachte Maßnahmen
ergreifen.
D/S
Abkürzung für Dominance and Submission (Beherrschung und Unterwerfung). Seit
einiger Zeit werden im Sadomasochismus zwei Grundrichtungen unterschieden.
Neben dem "klassischen" S/M versteht man unter D/s das Etablieren
von Machtstrukturen zwischen dem dominanten und dem submissiven Part.
D/s kann innerhalb einer Session präsent sein, aber durchaus als
Beziehungsmodell angesehen werden.
Im D/s-Bereich geht es vor allem um das Spiel mit der Macht, welches nicht
zwingend Schmerz oder Demütigung beinhalten muß.
Halsband
Halsbänder, ob aus Leder, Gummi oder Metall haben im SM mehrerlei Bedeutung
bzw. Funktion. Im D/s-Bereich hat ein Halsband in erster Linie symbolischen
Charakter. Das Tragen eines solchen signalisiert, daß der Träger zum einen
submissiv, zum anderen jemandems Besitz ist. Dies wird auch als Collar
bezeichnet.
Meistens weisen die Halsbänder einen sogenannten D-Ring auf, der klar die
Ausrichtung bzw. Die Rolle des Trägers anzeigt. Sprich, der Träger ist
passiv, submissiv bzw. Devot.
Aber natürlich hat dieser D-Ring auch eine funktionelle Bedeutung. An solch
einem Ring kann man Karabinerhaken befestigen, welche gute Dienste beim
"Dingfestmachen" des Passivem erfüllen. Halsbänder ohne D-Ring
werden durchaus auch von Aktiven oder Dominanten getragen.
O / Ring der O
Meist Bezeichnung für eine Sklavin. Bezugnehmend auf den Buchklassiker
"Die Geschichte der O" von Pauline Reage (erschienen 1954 in
Frankreich). Auf diesem SM Roman gründet auch die Entstehung des "Ring
der O", der gerne als Erkennungszeichen unter SMern getragen wird.
Hierbei handelt es sich um einen Schmuckring, der einen weiteren, kleinen Ring
aufweist.
Üblicherweise tragen Aktive ihn an der linken, Passive an der rechten Hand.