BDSM

BDSM - was bedeuten diese 4 magischen Buchstaben eigentlich? Viele, die diese Seite besuchen, werden es bestimmt schon wissen. Für den Rest, hier ein paar wichtige Erläuterungen zu diesem Thema:

BDSM
Steht für Bondage (Fesseln) und Disziplin, Dominanz und Submission (Unterwerfung) und Sadomasochismus. Im deutschsprachigen Raum wird meist von SM geredet, gemeint ist aber im Allgemeinen die gesamte Pallette erotischer Spiele, die mit Macht und Ohnmacht, Hingabe und Rollenspiel, aktiv und passiv zu tun haben.

SSC
Safe, Sane and Consensual - die Grundregeln des BDSM. Auf deutsch übersetzt: Sicher, gesund und einvernehmlich - mit gesundem Menschenverstand

Codewort
Auch Safewort genannt. Ein Wort, welches zwischen den Spielpartnern vor Beginn einer Session ausgemacht wird. Das Verwenden dieses bedeutet für den Partner den sofortigen Stop des Spiel´s.

Covern
Wichtig bei Treffen mit noch unbekannten Personen. Man vereinbart mit einer Person des Vertrauens bestimmte Zeitpunkte, an welchem man sich telefonisch meldet bzw. Gibt diesem Menschen Eckdaten wie z.B. Den Namen der unbekannten Person bzw. Wo man sich mit ihr trifft. Falls etwas passieren sollte, kann der/die Freund/in reagieren und und im Vorfeld abgemachte Maßnahmen ergreifen.

D/S
Abkürzung für Dominance and Submission (Beherrschung und Unterwerfung). Seit einiger Zeit werden im Sadomasochismus zwei Grundrichtungen unterschieden. Neben dem "klassischen" S/M versteht man unter D/s das Etablieren von Machtstrukturen zwischen dem dominanten und dem submissiven Part.
D/s kann innerhalb einer Session präsent sein, aber durchaus als Beziehungsmodell angesehen werden.
Im D/s-Bereich geht es vor allem um das Spiel mit der Macht, welches nicht zwingend Schmerz oder Demütigung beinhalten muß.

Halsband
Halsbänder, ob aus Leder, Gummi oder Metall haben im SM mehrerlei Bedeutung bzw. Funktion. Im D/s-Bereich hat ein Halsband in erster Linie symbolischen Charakter. Das Tragen eines solchen signalisiert, daß der Träger zum einen submissiv, zum anderen jemandems Besitz ist. Dies wird auch als Collar bezeichnet.
Meistens weisen die Halsbänder einen sogenannten D-Ring auf, der klar die Ausrichtung bzw. Die Rolle des Trägers anzeigt. Sprich, der Träger ist passiv, submissiv bzw. Devot.
Aber natürlich hat dieser D-Ring auch eine funktionelle Bedeutung. An solch einem Ring kann man Karabinerhaken befestigen, welche gute Dienste beim "Dingfestmachen" des Passivem erfüllen. Halsbänder ohne D-Ring werden durchaus auch von Aktiven oder Dominanten getragen.

O / Ring der O
Meist Bezeichnung für eine Sklavin. Bezugnehmend auf den Buchklassiker "Die Geschichte der O" von Pauline Reage (erschienen 1954 in Frankreich). Auf diesem SM Roman gründet auch die Entstehung des "Ring der O", der gerne als Erkennungszeichen unter SMern getragen wird. Hierbei handelt es sich um einen Schmuckring, der einen weiteren, kleinen Ring aufweist.
Üblicherweise tragen Aktive ihn an der linken, Passive an der rechten Hand.

  
 
BiestBabsi